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Zweiter Naturtag

Botanischer Garten und Textilmuseum St. Gallen

Heute durften wir 4. und 6. Klässler unseren zweiten Naturtag geniessen. Am Morgen reisten wir nach St. Gallen und besuchten den Botanischen Garten. Dort hatten wir eine Führung zum Thema "Samen und ihre Verbreitung". Wusstet ihr, dass sich die Samen des Ahorns wie ein Propeller in der Luft drehen und sich so weiterverbreiten? Oder dass die Distelsame zu einer klebigen Masse wird, die der Vogel loswerden muss, indem er sie an einem Ast wieder abstreicht? Dort treibt sie dann Wurzeln und wächst, indem sie aus dem Baum selbst die Nährstoffe bezieht. Wusstet ihr, dass die Edelkastanie so viele Stacheln hat, um dem Fall vom Baum abzudämpfen? Oder dass einige Samen durch den Kot der Vögel verbreitet werden? Bei dieser Führung durften wir viel Staunen und auch selbst ausprobieren.
Nach dieser Führung gingen wir mit den Bus in die Innenstadt, wo wir auf dem Bärenplatz unseren Lunch genossen. Obwohl die Sonne schien (oder zumindest teilweise) war es bitterkalt. Um ein bisschen aufzuwärmen durften wir im Starbucks eine Heisse Schokolade geniessen. Gleich vor dem Starbucks hatte die Kunstschule der Stadt St. Gallen einen Stand aufgebaut - die Vorkursschüler mussten "Schnelles Zeichnen" üben. So konnten wir ihnen sagen, was sie zeichnen sollten und innerhalb von 4 Minuten hatten wir ein passendes Bild. Das war ziemlich witzig.
Um 12.30 Uhr hatten wir noch eine Führung im Textilmuseum zum Thema "Neue Stoffe". Eigentlich passte dies nicht so zu unserem Naturtag, aber da wir sowieso schon in St. Gallen waren, wollten wir die Zeit auch nutzen.
Diese Führung war sehr spannend. Wir erfuhren, dass man in ein paar Jahren Kleidungsstücke als Bildschirm benutzen kann. Man kann dann per Handy laden, wie das aktuelle Kleid gerade aussehen soll. Auch lernten wir, was man aus Stoffen alles machen und herstellen kann. So gibt es für frühgeborene Kinder einen Brutkasten aus Stoff, der die Temperatur anpassen und auch die Herztöne und Stimme der Mutter nachahmen kann. Aus Stoffen gibt es auch bereits ein künstliches Herz, wenn man es offiziell auch noch nicht gebraucht. Wir lernten, dass es früher ein Auto aus Leder gab und aus was ein Airbag gemacht ist. Auch sämtliche Schutzanzüge konnte man sich ansehen. Später ging es dann darum, aus Papier und Folie selber irgendeinen Schutzanzug herzustellen. Da wurden ziemlich lustige Sachen kreiert.
Es war ein Tag voller verschiedener Eindrücke.

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