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Amphibientag in Untereggen

Am vergangenen Dienstagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Untereggen, um den Amphibien über die Strasse zu helfen. Die sogenannte Amphibiensperre ist dafür da, dass die Amphibien nicht auf die Strasse gelangen, wo sie möglichweise überfahren werden könnten. Stattdessen versuchen sie in der Nacht diese Sperre zu überspringen und fallen dabei früher oder später in einen sogenannten Fangkessel hinein.

Diese Kessel mussten wir an diesem Morgen leeren. Die Amphibien mussten aus den Kesseln befreit und bestimmt werden. So lernten wir zu bestimmen, ob es sich um einen Grasfrosch, eine Erdkröte, einen Bergmolch oder einen Fadenmolch handelte. Zudem mussten wir zu Protokoll geben, ob es ein männliches oder weibliches Tier war.

Einige Stimmen aus der Klasse..

«Am Anfang war es komisch die Amphibien anzufassen. Aber langsam hatten wir uns daran gewöhnt. Mittlerweile hatten wir sogar Spass daran. Wir beobachteten viele Paarungen und hörten das leise quaken von den Männchen, es war sehr spannend. Vor allem als die Erdkröte es sich fälschlicherweise auf dem Rücken des Grasfrosches bequem gemacht hatte. Als der Eimer voll war, mussten wir ihn leeren, wir durften alle Frösche, Kröten und Bergmolche ins Wasser werfen.»

«Einige von uns stürzten sich sofort darauf. Wir hatten sehr grosse Freude daran. Wir fanden es alle sehr spannend und vor allem lustig. Doch gegen den Schluss wurde es streng, weil wir sehr viel laufen mussten. Doch wir fanden trotzdem immer noch Amphibien. Wir würden alle gerne noch ein paar Mal gehen.»

«Einige Kinder hatten am Anfang mühe und wollten die Amphibien nicht anfassen sie haben sich am Schluss auch getraut. Es war ein cooles Erlebnis. Es hatte viele Amphibien dank dem passenden Wetter.»

«Wir fanden leider nur vier Sorten von Amphibien. Nämlich Grasfrösche, Erdkröten, Bergmolche und Fadenmolche. Grasfrösche und Erdkröten gab es zusammen sehr viele Tiere. Bergmolche gab es nur vereinzelt und nur ein Fadenmolch wurde gesichtet. Die Arten waren sehr unterschiedlich. Die Grasfrösche waren sehr glitschig gegenüber den Erdkröten und den Bergmolchen. Die Erdkröten und die Bergmolche haben eine festere Haut. Die Erdkröten haben Warzen und die Bergmolche eine leicht gewellte Haut.»

«Wir durften helfen die Amphibien zu transportieren und sie zum Laichgewässer zu bringen. Im Kübel wo es am meisten Amphibien gab, hatte es etwa um die 60 Tiere. Die Gruppenführerin erzählte uns viel über die Tiere und wir lernten, dass das Bergmolchmännchen auf dem Rücken einen Strich und das Weibchen keinen hat. Wir hatten nicht gedacht, dass es so viele Amphibien hat. Es war ein erlebnisvoller, spannender und aufregender Morgen.»

«Mir gefiel es nicht, dass ich die Amphibien aus dem Kessel nehmen musste. Aber mir gefiel es, dass ich ein Molch anfassen durfte. Ich habe nicht gedacht das der Molch so klein ist.»

«Ich fand fast alles sehr cool. Aber ich fand die Amphibien sehr glitschig.»

« Mir hat es gefallen das wir die Amphibien anfassen konnten.»

Nach unserem zweistündigen Einsatz machten wir uns müde, fröhlich, hungrig und auch ein wenig stolz auf den Weg nach Hause. Wir durften mit Kuno und seinem Team einen spannenden, lehr- und erlebnisreichen Morgen verbringen.

Im Schulzimmer haben wir zusammen Pizza gegessen und konnten auf einen coolen Morgen mit einigen "WOW" Momenten zurückblicken.

die 5. Klasse

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