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Die 4. Klässler auf der Grenzwanderung

Punkt acht Uhr starteten wir unsere Grenzwanderung vom Parkplatz Jakobsbad aus. Zuerst hatten wir einen steilen Aufstieg durch den Wald. Als erstes erreichten wir das Chloster Lauftegg, danach ging es weiter zur Alp Wasserhöttli. Das Wetter war wunderbar; blauer Himmel und viel Sonnenschein! Unterwegs machten wir eine kurze Trinkpause. Auf der Alp Chlin Betten trafen wir auf viele Ziegen, welche uns anknabbern wollten. Und weiter ging der Marsch auf den Kronberg. Schon um 11 Uhr erreichten wir den Gipfel. Jetzt hatten wir eine richtige Pause verdient. Unser nächstes Ziel war die Scheidegg. Dort gab es in der Gartenwirtschaft Wienerli mit Pommes-Frites. Frisch gestärkt wanderten wir weiter Richtung Wasserschaffen – Kaubad. Ab jetzt war der Kaubach unsere Grenzorientierung. Um ca. 15 Uhr waren wir beim Kaubad angelangt. 45 Minuten später waren wir in der Sommerau, wo es Glacé, Fruchtspiesse, Kuchen und zu trinken gab. Jetzt machten wir uns an die letzte Etappe dieses ersten Tages. Diese führte uns dem Kaubach entlang hinunter zur Sitter. Das Franzistlis war unser Übernachtungsort. Es war super dort: Wir konnten im Pool baden, Trampolin springen und verschiedene Ballspiele machen. Zum Znacht gab es eine Bratwurst mit Brot. Um 21 Uhr war Bettzeit. Wir krochen in unsere Schlafsäcke und schliefen bald ein. Wir waren alle sehr müde! Frühmorgens um Viertel vor sechs Uhr wurden wir von einer Spitzmaus geweckt. Diese rannte zwischen unseren Schlafsäcken umher und wurde von einer Katze verfolgt. Um halb sieben gab es Frühstück: Brot mit Nutella und Milch. Mmh, war das fein! Nachdem wir unsere sieben Sachen zusammengepackt hatten, marschierten wir um halb acht Uhr ab Richtung Fluchtrank – Höhe. Der Aufstieg zum Himmelberg war streng – es war heute noch heisser als gestern. Zum Glück gab es unterwegs zwei Trinkpausen. Das gab uns wieder Energie! Auf diesem langen Grat hatten wir rundum eine wunderbare Aussicht. Juhui! Endlich erreichten wir den Picknickplatz. Wir waren froh um den Schatten. Jetzt lag nur noch eine Stunde Marschzeit vor uns. Über die Hundwilerhöhe ging es zur Göbsi hinunter bis nach Jakobsbad. Müde, aber stolz auf unsere Leistung erreichten wir den Ort, wo wir am Vortag gestartet sind.

Während diesen anderthalb Tagen sind wir dreissig Kilometer gewandert und haben je 1254 Höhenmeter aufwärts und abwärts gemacht. Tausend Dank an unsere beiden Lehrerinnen Magdalena Grunder und Susanna Wettstein, welche uns auf eindrückliche Weise die Grösse und Schönheiten unseres Bezirks Gonten näher gebracht haben.

 Die 4. Klasse von Gonten

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