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Klassenlager 6. Klasse 2011

Montag, 29. August
Um 8:15 Uhr trafen wir uns beim oberen Turnhallenplatz. Eine Viertelstunde später machten wir uns auf den Weg zur Bäckerei Löwen. Dort warteten wir auf den Bus, der uns dann nach Jakobsbad brachte. Wir stiegen in den Zug um und fuhren nach Herisau. Der Voralpen-Express brachte uns nach Ziegelbrücke. Da stiegen wir wieder um. Weiter ging es nach Chur. Dort wartete die RhB auf uns. Wir fuhren weiter bis nach Ilanz. Jetzt stiegen wir noch das letzte Mal um - nämlich auf das Postauto. Mit diesem fuhren wir bis nach Vignogn. Wir liefen etwa fünf Minuten bis zu unserer Unterkunft. Wir hatten ein riesiges Lagerhaus. Dort untersuchten wir zuerst das gesamte Haus. Im untersten Stockwerk waren die Duschen und die Küchen. Im Erdgeschoss waren die Garderobe, eine Toilette und der Zugang zur Turnhalle. Im ersten Stockwerk war der Speisesaal. Eine halbe Etage weiter oben war das Zimmer der Betreuer und von denen, die nicht still sein konnten. Ein Stock weiter oben war der Aufenthaltsraum. Im 3. Stockwerk waren das Mädchen- und das Knabenzimmer. Bei den Dachschrägen hatte es Matratzenlager. Es hatte auch Doppelbetter. Neben dem Haus hatte es einen Spielplatz mit einem Fussballfeld und eine Feuerstelle. Diese befand sich direkt hinter dem Haus. Als wir das Haus besichtigt hatten, machten wir das Bett bereit. Dann assen wir den Lunch, welchen wir mitgenommen hatten. Als alle mit dem Mittagessen fertig waren, machten wir uns auf den Weg nach Davos Munts zum Badesee. Für den Weg dahin brauchten wir etwa 20 Minuten. Wir zogen die Badehosen an und hüpften in den eiskalten See. Zwei Längen sollten wir schwimmen - Frau Sgier war dann aber selber davon überzeugt, dass die Wassertemperatur zu niedrig dafür war. So mussten wir nur noch eine Länge schwimmen. Die ganze Klasse hat Beach-Volleyball gespielt. Frau Herzig und Frau Sgier bildeten eine Gruppe mit Svenja, Celine und Stefanie. Alle Knaben waren in der anderen Gruppe. Das Abendprogramm hiess Spiel und Sport.
Verfasst von: Arie, Lukas, Severin und Stefanie

Dienstag, 30. August
Heute sind wir schon um 5:45 Uhr aufgestanden. Nach dem Aufstehen gingen Ralph, Arie, Severin und Cedric duschen. Beim Frühstück gab es Brot, Cornflakes und Joghurt. Nach dem Morgenessen gingen wir Zähne putzen. Um 7:00 Uhr liefen wir zum Volg. Einige von uns warfen noch Briefe in den Briefkasten. Nachher mussten wir ungefähr fünf Minuten warten. Als das Postauto kam, stiegen alle ein. Das Postauto fuhr nach Vrin. Die Fahrt dauerte etwa 20 Minuten. Im Bus wurde viel, sehr viel geredet. In Vrin angekommen, fing die Wanderung zur Greina Hochebene an. Es gab immer wieder Pausen. Die erste grosse Pause fand in Cons statt, da sich Lukas unwohl fühlte. Weil ihm übel war, durfte Lukas zur Familie von Frau Sgier. Danach ging die Wanderung bis nach Puzzatsch weiter. Dort gab es eine Essenspause. Während dieser Pause gingen einige von uns die Kirche anschauen, die direkt am Weg lag. Kurz danach wanderten wir weiter. Wir liefen an einem Käseladen vorbei, der Ziegenkäse verkaufte. Er war aber geschlossen. Aus Versehen schleuderte Cedric Dominik einen Stein an den Kopf. Nachdem Frau Sgier den Verletzten verarztet hat, ging die Reise weiter. Jetzt kam der steile Teil der Wanderung. Es war steil, wirklich steil. Währendem wir da hoch gewandert sind, haben wir ein lustiges Spiel gespielt. Bestimmt wissen alle noch, von welchem Spiel hier die Rede ist!! Als wir auf der Greina-Ebene ankamen, assen wir Mittagessen. Der Abstieg war anstrengender als wir dachten. Man musste nämlich gut schauen, wo man hintrat, damit man nicht umfiel. Wieder bei der Ziegenalp angekommen, mussten wir rund 20-30 Minuten warten, bis die Ziegen unten bei der Alphütte ankamen. Das Warten aber hat sich gelohnt. Da kamen sie schon, die 150 Ziegen. Wir machten daraus ein Ziegenrennen. Die meisten hofften, dass die braune Ziege gewinnt, und so war es! Als alle Ziegen im Stall waren, gingen wir weiter. Nachher machten wir eine Pause bei einer romanisch sprechenden Frau, die Frau Sgier kannte. Sie gab uns Eistee und Biscuits. Als der Bus endlich in Vrin ankam, um uns nach Vignogn zu fahren, wurde Bernhard kurz vor der Abfahrt schlecht. Zum Glück hatte Frau Sgier vorgesorgt und eine Kotztüte dabei. Als wir wieder zurück waren, gingen wir ins Lagerhaus. Nachher gab es Abendessen. Es gab Lasagne. Nachher gingen wir unsere Zähne putzen und ins Bett. Ueli war zu laut und musste in den Aufenthaltsraum schlafen gehen. Nachher war alles ruhig. THE END
Verfasst von: Dominik, Dario, Ueli und Noah

Mittwoch, 31. August
Wir mussten heute schon um halb 6 Uhr aufstehen. Wir fuhren mit dem Postauto nach Ilanz und mit der RhB weiter nach Disentis. Als wir angekommen waren, liefen wir zur Kletterhalle. Da bekamen wir die Ausrüstung: ein paar Kletterschuhe, das Klettergerüst und Seile. Nachher erklärte uns ein Mann die Regeln des Kletterns. Das Klettern war sehr lustig. Wir durften sogar im Vorstieg klettern (beim Klettern im Vorstieg muss der Kletterer selbst für die Absicherung sorgen) und von der mittleren Ebene raus springen. Man konnte sogar überhängend klettern. Wir kletterten zwei Stunden lang. Dann liefen wir zurück zum Bahnhof. Dort holten wir unsere Fahrräder ab. Diese waren in einem guten Zustand (nur die Federung fehlte). Manchmal rüttelte es uns deswegen kräftig durch. Wir fuhren fast immer bergab. Uns begegneten zwei Kühe und zwei Kälber. Um 13 Uhr kamen wir an einem Spielplatz in Cumpadials an. Es hatte ein Volleyballfeld, ein Beachsoccerplatz, ein Weiher, ein Spielplatz und eine Feuerstelle. Arie und Severin hatten sich bei der Gigampfe das Fussgelenk eingeklemmt. Zwei Stunden nach der Ankunft in Cumpadials fuhren wir weiter. Arie wurde während der Fahrt verarztet. Wir fuhren an einer Stromanlage vorbei, wo man sogar den Strom hörte. Nachher fuhren wir nach Ilanz weiter. Die Fahrt war ein bisschen anstrengend. Es ging immer noch bergab, aber jetzt öfters auch mal bergauf. Zum Glück wehte ein angenehmes Lüftchen. In Ilanz angekommen, gaben wir die Velos erleichtert am Hauptbahnhof ab. Während einer kurzen Pause fragte Ueli Frau Sgier, ob wir in den k Kiosk dürften. Dahin gingen dann auch alle ausser Stefanie. Nachher stiegen wir in das Postauto. Als wir uns eingerichtet hatten, erfuhren wir von Erwin (Postautofahrer), dass wir in den Public Car umsteigen müssen. Der Public-Car-Fahrer fuhr uns ziemlich schnell nach Vignogn. Der Chauffeur fuhr uns direkt vor unser Lagerhaus. An diesem Abend bekamen wir Besuch von Pirmin und Rafael (zwei ehemalige Schüler von Frau Sgier, die wir während der Anreise kennengelernt haben). Sie kamen zum Nachtessen. Es gab Fischstäbchen mit Kartoffeln und Salat. Die Gruppe Muster hatte Küchendienst und war auch zuständig für die Tischdekoration (Servietten, zwei Schokoladenmarienkäfer und Rechaudkerzen). Die Gruppe Davos Munts musste heute den Tagebucheintrag übernehmen. Sie mussten eine ganze A4 Seite schreiben. Die Gruppe Greina war für das Abendprogramm verantwortlich. Ihr vorgegebenes Thema nannte sich Personenspiele. Wir mussten mit verbundenen Augen essen. Das Essen war aber nicht das Beste. Hier einige Beispiele dazu: Meersalz, Backpulver, Kaffeepulver, Käse, Zwiebeln, Fleisch, Currygewürz, Paprikapulver u.s.w. Um 21.30 Uhr gingen wir ins Bett. Da wir müde waren, schliefen wir alle ziemlich schnell ein.
Verfasst von: Bernhard, Svenja, Ralph und Cedric

Donnerstag, 1. September
Heute durften wir etwas länger schlafen, denn Tagwache war erst um 7:13 Uhr. Die meisten von uns waren fit. Um 08:00 Uhr assen wir z` Morge. Es gab Brot mit Konfitüre, Cornflakes und Jogurt. Trinken konnte man Tee, Sirup oder Milch. Anschliessend packten wir unsere Wandersachen. Dabei sein mussten: die Regenjacke, der Sonnenhut und die Sonnenbrille, das Mittagessen und natürlich die Trinkflasche. Das Essen und das Trinken holten wir in der Küche. Frau Sgier 2 hatte uns alles bereit gelegt. In unserem Plastiksack befand sich ein Stück Brot, ein Apfel, ein Fizzerli, ein Knoppers und eine Cervelat. Um 08:47 war die Abfahrt nach Ilanz. Die Bushaltestelle war nicht weit entfernt vom Lagerhaus. Gleich daneben befand sich die Post, die Raiffeisenbank und der Volg. In Ilanz angekommen, wechselten wir das Postauto. Wir fuhren weiter nach Laax. Die Fahrt dauerte etwa 20 Minuten. In Laax angekommen, liefen wir zuerst auf dem Gehweg zu einem Wald. Vom Waldeingang aus wanderten wir auf einem Kiesweg zu der Aussichtsplattform *Il spir*. Die Tour dauerte etwa 1.5 Stunden. Endlich angekommen, durften wir in Vierergruppen die Aussicht auf der Plattform geniessen. Als ein alter Mann die Plattform betrat, liess er seine Wanderstöcke fallen. Das war leider keine gute Idee, denn es war so steil, dass er die Stöcke nicht mehr holen konnte. Nun war es 12:00 Uhr. Also Zeit für das Mittagessen. Als alle fertig gegessen hatten, liefen wir auf einem anderen Weg wieder zurück nach Laax. Dort durften wir das Schwimmbad besuchen. Es hatte eine Rutschbahn, ein grosses Schwimmbecken mit fünf Springböcklis und ein kleines Schwimmbecken. Wir durften zwei Stunden bleiben und am Ende noch fünf Minuten den Whirlpool geniessen. Später mussten wir dann wieder zurücklaufen. An der Bushaltestelle mussten wir etwa zehn Minuten warten bis es weiter ging. Die Zeit nutzen wir, um ein Spiel zu spielen: das grüne, das blaue und das rote Männchen...jaja! Anschliessend gingen wir zurück ins Lagerhaus nach Vignogn. Dort musste die Gruppe Greina in die Küche. Kurze Zeit später dann gab es Abendessen: Reis und Currygeschnetzeltes. Das Abendprogramm war lustig, denn wir machten den Flaschenlauf, das Schaumküsse-Essen mit verbundenen Augen und das Stadt-Land-Fluss-Spiel. Die Gruppe Muster organisierte ein Arbeitsblatt zum Thema Knobelei, welches ziemlich schwierig war. Am Schluss spielte uns Frau Herzig noch Lieder auf ihrer Gitarre vor. Fast alle waren still und genossen das Zusammensein. Um 22.30 Uhr mussten wir ins Bett. Nachtruhe war um 23:00 Uhr. Obwohl wir die ganze Nacht wach sein wollten, schliefen wir noch vor 23 Uhr ein.
Verfasst von: Celine, Benjamin und Samuel

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